…kaufe z.B. lieber „normales“ Papier, als Umweltpapier und frieren mag ich auch nicht,
aber grundsätzlich tu ich mein bestes, die Umwelt zu schützen (ziehe mir eher nen Pulli an, als die Heizung aufzudrehen, versuche Dinge wiederzuverwenden und Wasser, Energie und Sprit zu sparen und und und).
ABER. Bei solchen Sätzen muss ich mich echt zusammenreißen:
„Also ich hab die Heizung immer auf 5 und wenns mir zu warm ist, dann mach ich das Fenster auf. Heizung runter? Nö.“
„Wenn ich – ganz heiß – dusche, dann leg ich den Föhn auf die Toilette und lass ihn laufen, damits schön warm ist“ (In unserem Minibad wirds auch mit einer normalwarmen Dusche ziemlich warm…)
„Spritsparend fahren im Stadtverkehr? Nö. Warum denn auch?“
Sorry Leute. Aber DAS ist echt voll daneben.
Veröffentlicht in dies und das | Kommentar schreiben »
Als ich vorher an der Haltestelle stand und auf den Bus wartete, der mich zum Zug bringen sollte, wartete meine Katze mit mir. Sie stand zwischen 10 und 50m entfernt von mir und protestierte die ganzen 10 min, die ich warten musste, lautstark. Irgendwie süß.
Als der Bus kam, verschwand sie aber dann Gott sei Dank – Katzen sind im Wohnheim leider nicht erlaubt und ich würde es ihr auch nicht antun wollen.
Veröffentlicht in dies und das | Kommentar schreiben »
So, morgen gehts dann wieder los.
Die restliche Woche habe ich ja im Bett verbracht, diese Woche bin ich wieder einigermaßen fit. Ich niese und huste zwar noch, Fieber hab ich auch noch etwas. Aber es geht mir wieder so gut, dass ich in die Uni gehen kann und werde. Heute habe ich auch festgestellt, dass es mir besser geht, wenn ich mich bewege und etwas tue – wenn ich mir dann aber auch großzügige Ruhepausen gönne. Das werde ich jetzt auch erstmal so beibehalten.
Mein Zimmer ist noch immer etwas „verwahrlost“, aber ich habe wieder komplett sauberes Geschirr und die Wäsche ist auch gewaschen. Ab morgen wird dann weiter gemacht mit aufräumen und putzen.
So viel Stoff hab ich nicht verpasst, und abgeschrieben hab ich auch schon alles. Also hinterlassen die 4 Tage krank jetzt nicht die absolute Katastrophe. Wäre auch sehr komisch gewesen, wenn sie es getan hätten.
Wünsch euch allen eine schöne Woche!
Veröffentlicht in dies und das | Kommentar schreiben »
Huh? Heute ist doch erst Mittwoch? Da schreibt die schon über die erste Woche?
Ja, ich kann schon über die erste Woche meines Studiums berichten. Scheiße wars. Normal würde ich gerne berichten, wie toll doch mein Strafrechtsprof ist, und wie stinklangweilig Rechtsgeschichte ist, aber ich liege mit einer akuten Bronchitis im Bett und soll mich schonen und darf nur zu den Mahlzeiten aufstehen.
Angefangen hats am Sonntag mit Halsweh und Fieber. Ich hab mich vollgepumpt mit Aspirin und (pflanzlichen) Halsschmerzmitteln und bin am Montag noch in die Uni. Der Weg dorthin war schon sehr beschwerlich, es war nämlich eiskalt und ich stand öfters hustend in der Gegend, als das ich gegangen bin. Irgendwann war ich auch im Hörsaal, dort wars aber so kalt, dass ich gefroren hatte. Wir hatten eine Vorlesung und eine Infoveranstaltung. Danach bin ich sofort heim und ins Bett. Als ich aufwachte hatte ich noch mehr Fieber und Schnupfen (den hatte ich vorher nicht). Also blieb ich liegen und hoffte, dass am nächsten Tag alles besser wird.
Wurde es aber leider nicht! Ich wachte auf, hatte noch mehr Fieber und mein Husten wurde unerträglich. Also, keine Uni, sondern zum Arzt, gleich um 8. Die Ärztin macht aber erst um 8:30 auf, also hab ich mir die Telefonnummer notiert und bin heim. Ich rief an, zuerst wollte man mich abwimmeln („gehen Sie doch zu Ihrem Hausarzt“ – haha, der ist 100km weit weg), aber als ich mit meiner nicht vorhandenen Stimme darauf hinwies, dass ich erst seit ein paar Tagen in dieser Stadt wohne, sagte man mir, ich könne um 11 kommen, müsste allerdings warten.
Kurz und gut, ich kam um 11 (und musste kürzer warten als bei manch anderem Arzt, wo ich einen Termin hatte) und die Ärztin stellte fest, dass ich eine Bronchitis habe und mein Fieber zu hoch sei. Strikte Bettruhe, Novalgin und ein Antibiotikum waren die Therapie. Um ersteres einzuhalten, sollte ich aber unbedingt nicht alleine bleiben. Na toll, jeder der sich um mich hätte kümmern können (bzw. jeder, den ich das hätte tun lassen) war 100km weg.
Ich ging dann erstmal heim und auf dem Weg dahin in die Apotheke. Das Antibiotikum hatten sie da, das Novalgin auch, nur leider nicht von dem Hersteller, von dem es meine Krankenkasse bezahlt. Die Apothekerin war sehr freundlich und verstand auch, als sie mich gesehen hat, dass ich nicht nochmal herkommen konnte und auch, dass ich das Medikament gleich brauche, also gab sie mir kurzerhand das, was sie hatte mit.
Irgendwie schaffte ich es dann noch nach Hause und erreichte meine Mutter, die sich dankenswerterweise sofort auf den Weg machte, mich zu holen.
Jetzt liege ich daheim im Bett, tlw. mit meinen Katzen (die ja durch ihr Schnurren maßgeblich zum Heilungserfolg beitragen, aber nur solange ich nicht huste) und warte, dass es mir besser geht. Den morgigen Tag hab ich schon geknickt, Freitag wäre eigentlich gut, wenn ich in die Uni könnte (da ist ein Einstufungstest, ohne den ich ein Fach dieses Semester nicht belegen kann). Am Wochenende wäre ein Erstsemesterfahrt und eigentlich ist die erste Woche auch superwichtig, da die Profs da generelle Informationen bringen.
Aber insgesamt ist nichts so wichtig wie meine Gesundheit, das blöde Fach kann ich auch im nächsten Semester belegen und ich kenn Gott sei Dank schon genug Leute, die mir gerne ihre (ausführlichen) Mitschriften leihen. Also liege ich hier nicht verbittert rum und ärgere mich, sondern warte einfach, bis es wieder weg ist und beschäftige mich dabei mit den wirklich wichtigen Dingen des Lebens (z.B. Katzen streicheln.). Leider wird die Burda auch immer schlechter, so dass mein meister Zeitvertreib dann doch das Internet bleibt. Macht aber auch nix, ist ja auch recht lustig da.
Nächste Woche gibts dann Start 2.0, hoffentlich dann ohne weitere Pannen
.
Veröffentlicht in Studium | 1 Kommentar »
….bin ich immer die erste auf der Tanzfläche.
Eigentlich bin ich kein „Partygirl“, aber trotzdem passiert es mir immer wieder.
Allerdings weiß ich auch, wann genug ist, und das mann aufhören soll, wenn es am schönsten werden. Deswegen ging ich dann auch schon um 1, als der Club immer voller und voller wurde. Außerdem hatte mir der Barkeeper, kurz bevor ich gegangen bin, statt einem Longdrink, zwei serviert (musste dann auch beide bezahlen) und dann bin ich lieber nach Hause gegangen.
Und eins muss man den Jurastudenten lassen. Feiern können sie.
Veröffentlicht in dies und das | Kommentar schreiben »
Erst letztens habe ich ja über ein Buch geschrieben, das ich über das Entrümpeln gelesen habe.
Nun ja, fertig bin ich damit noch lange nicht, Entrümpeln ist ein längerer Prozess. Aber ich merke, dass sich meine Einstellung den Dingen gegenüber, die ich besitze , sehr stark geändert hat.
Früher, wäre mir nie in den Sinn gekommen, Bücher wegzugeben. Vor allem welche, die ich noch nicht gelesen habe. Es ist auch nicht so, dass ich jede Menge Bücher hätte, meine Vorräte passen – mit viel Luft dazwischen – in zwei Billyregale. Ok, natürlich habe ich noch jede Menge Kinder- und Jugendbücher auf dem Dachboden, aber bevor ich da was weggebe, muss erst mein Zimmer gerümpelfrei sein. Und so habe ich mich jetzt von einigen Büchern getrennt. Z.B. habe ich Harry Potter komplett auf Englisch (und der bleibt auch definitiv, aber ich habe auch noch ein paar deutsche Bände. Die will ich gar nicht lesen, weil er in Englisch sowieso besser ist. Also können sie getrost verschwinden. Genauso wie ein Buch, dass mir eine Freundin, mit der ich keinen Kontakt mehr habe, und die auch keinen Kontakt mehr zu mir haben will, geschenkt hat. Erstens entspricht das Buch nicht so ganz meinem Geschmack, zweitens erinnert es mich nur an jede blöde Freundin. Also – weg damit. So geht es mir momentan bei fast jedem Ding, das ich besitze. Ich frage mich: Brauche ich es? Mag ich es? Warum behalte ich es? und wenndiese Fragen nicht zufriedenstellend ebantwortet werden können, kommt es weg. Das klingt jetzt radikaler als es ist, ich behalte deutlich (sehr deutlich) mehr, als ich weggebe bzw. wegschmeiße.
Aber es ist doch genug, dass ich mir neue Bücher, die ich brauche (Studium) oder will, leisten kann.
Aber insgesamt habe ich meine Scheu, Bücher wegzugeben überwunden. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich ein Buch, von dem ich mich getrennt habe, nochmal brauche, ist gering, denn auch hier gilt: aus den Augen, aus dem Sinn. Und wenn ich es brauchen sollte, gibt es ja die Amazone, die es mir gerne verkauft…
Veröffentlicht in dies und das | Verschlagwortet mit Ausmisten, Bücher | Kommentar schreiben »
So, nun hat also das Studium wieder begonnen. Jetzt gibt es endlich wieder etwas in der Kategorie „Studium“, von der der Blog ja einmal hauptsächlich handeln sollte.
Naja, begonnen hat es noch nicht ganz, aber wir sind gerade mitten in den Einführungstagen. Am Dienstag zogen wir – nach der obligatorischen Erstsemesterverarsche – alle mehr oder weniger betrunken (oder wurden es im Laufe des Tages) durch die Stadt. Erschreckenderweise herrscht unter den älteren Jurastudenten null Toleranz gegen Leute, die keinen Alkohol trinken wollen. Ich trank ein Gläschen Sekt in der Uni, aber Wodka-O auf fast leerem Magen und noch am Vormittag – nein danke. Sonst wars sehr lustig, auch wenn das Wetter nicht so mitgespielt hat. Abends lag ich nämlich dann fröstelnd und halbkrank im Bett – an Party war nicht zu denken.
Gestern hatten wir vormittags das erste Mal eine Infoveranstaltung und nachher wurde uns die Uni und die Mensa gezeigt. Die Mensa ist aushaltbar – das ist schon mal sehr wichtig. Auch die Uni ist sehr schön, die Fakultät ist recht neu und die Bibliothek ist sehr gut ausgestattet und hat traumhafte Öffnungszeiten (8:00-24:00).
Heute wird die „wichtigste“ Veranstaltung sein – sagen sie zumindest. Es gibt eine Einführung ins Studium und nachher wird geprobt. Wir müssen nämlich dann am Nachmittag etwas aufführen. Da freu ich mich ja schon wahnsinnig drauf, aber ich schaue es mir zumindest einmal an. Zum Mitmachen kann mich ja niemand zwingen.
Insgesamt bin ich sehr zuversichtlich und kenne – dank StudiVZ – schon jede Menge Leute. Man mag über diese Social Networks sagen, was man will, aber StudiVZ bringt in der Kontaktaufnahme – vor allem vor Beginn des Studiums eine Menge. So geh ich nämlich nicht alleine und mit dem Gefühl „Oh, ich kenne niemand, hilfe, wie wird das nur.“ in die Uni, sondern fahre zusammen mit den Leuten aus meinem Wohnheim hin, treffe an der Haltestelle nochmal andere Leute und dann gehen wir in einem riesigen Pulk, wo jeder zumindest den Namen vom anderen kennt, zur Uni. Und das schafft irgendwie Zuversicht und so habe ich zusätzlich noch jede Menge Leute zusätzlich kennnengelernt.
So, und jetzt gibts erstmal Frühstück
Veröffentlicht in Studium | Kommentar schreiben »
Heute sperrte ich beide Schlüssel im Auto ein.
Leider fiel niemandem eine bessere Lösung als Scheibe einschlagen ein, um das Auto zu knacken hätte ich wohl die gebraucht, die den Dienstwagen von Ulla Schmidt geklaut hätten – heutzutage ist das nicht mehr so einfach.
Also fuhr ich mit Hammer (und Sonnenbrille und Handschuhen…) bewaffnet zum Auto und schlug die Scheibe ein. Natürlich fragten ein paar Leute, was ich denn da mache, halfen mir aber bereitwillig, als ich ihnen sagte, dass meine Schlüssel im Auto liegen. Ein älterer Mann meinte zwar, dass man den ADAC rufen sollte, aber auch der könnte nur die Scheibe einschlagen, wie er mir versichert hat.
Die Scheibe hat mir ein freundlicher Mann eingeschlagen, ich hatte nicht genug Kraft und auch nicht die richtige Technik. Beim herausfischen des Schlüssels aus dem Kofferraum half mir ein anderer Mann. Und morgen gibts eine neue Scheibe.
Gerade eben beschwert sich mein Bruder lautstark, dass ich ihn nicht angerufen habe – er hätte doch so gern die Scheibe einschlagen wollen…. MÄNNER!
Veröffentlicht in dies und das | Kommentar schreiben »
Ich habs ja nicht so mit den fernöstlichen Dingen. Sushi und chinesisches Essen ist ziemlich lecker, aber Yoga ist nichts für mich, genauso wenig wie Qui Gong oder Tai Chi. Auch bin ich kein Fan von Akupunktur – ich hasse Nadeln so sehr, dass mir Akupunktur mehr schadet als sie mir hilft.
Auch Feng Shui und ähnliche „Lehren“ lockten mir höchstens ein müdes Lächeln hervor. Warum ich mir genau dieses Buch (von Karen Kingston) bestellt habe, weiß ich nicht. Es ist nicht so, dass ich unter Gerümpel leide, ich miste auch regelmäßig aus. Nur herrscht bei mir eine solche Unordnung manchmal, dass ich mir erhofft habe, in dem Buch Tipps zu bekommen, wie man diese Unordnung dauerhaft beseitigt.
Zuerst gings um die verschiedenen Arten von Gerümpel und die Gründe dafür (werd ich irgendwann mal brauchen…vielleicht), danach wie man es am besten beseitigt. Auch auf Feng Shui Aspekte wurde natürlich Rücksicht genommen. Die waren für mich nicht so interessant. Interessant war, wie beschrieben wurde, dass das Gerümpel, also jegliches Zeug, dass man nicht braucht, einen belastet. Und es stimmt! Auch wenn man zweimal im Jahr großzügig ausmistet – es ist meist doch nicht großzügig genug. Noch während ich das Buch gelesen habe, habe ich den Rollcontainer von meinem Schreibtisch und meine Handtasche komplett ausgeräumt und die Hälfte daraus jeweils einfach weggeschmissen. Wer braucht bitte 10 Packungen Heftklammern in der falschen Größe. Oder eine Packung Fotoecken, wenn es doch Fotobücher gibt. Und und und. (das Zeug aus der Handtasche waren Müll und alte Zeitschriften, in die Julie geht leider viel rein).
Nun, am Sonntag werde ich das Buch meiner Patentante schenken. Weil DIE hat wirklich so viel Gerümpel, dass ich sie nur ungern besuche, weil man bei ihr im Haus von allem erschlagen wird. Und ich brauch das Buch nicht mehr. Wäre nur noch mehr Gerümpel. Und wenn ich es nochmal brauchen sollte, kann ich es von ihr sicher wiederbekommen. Werde ich aber nicht.
Veröffentlicht in dies und das | Kommentar schreiben »
Endlich raffe ich mich dazu auf, einen Bericht über meine Reise nach Brüssel zu schreiben.
Im Oktober fange ich an, Jura zu studieren. Um mich mal im Vorhinein über den Beruf zu informieren, war ich im Juli bei meinem Cousin, der in Wien Richter ist, und jetzt Anfang September bei meiner Cousine, die in Brüssel in einer großen Kanzlei Kartellrecht macht.
Die Anreise – mit dem Zug – war ziemlich spannend. Ich musste 4mal umsteigen. Alle Züge hatten Verspätung, aber da alle Züge verspätet waren, hat es insgesamt wieder gepasst. Im ICE wars eiskalt und die Deutsche Bahn hat mir in Belgien keine Bahnsteige auf den Fahrplan gedruckt. Gott sei Dank ist Belgien so international und so gastfreundlich, dass mir der belgische Schaffner von sich aus gleich auf Deutsch erklärt hat, wo ich wann wie umsteigen muss – ohne das ich ihn gefragt hatte! Wirklich, ich war sehr überrascht.
Veröffentlicht in dies und das | Kommentar schreiben »