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Strickzeug

Gerade eben habe ich meine Sachen zum Auto getragen. Netterweise hat mir ein Freund dabei geholfen - bin zwar nicht ganz schwach, kann aber trotzdem Taschen so packen, dass ich sie nicht mehr heben kann…

Er nahm also zwei Taschen, ich den Rest. Als letztes einen vollgestopften Plastikbeutel. Während ich versuchte, ihn aufzunehmen, ohne etwas anderes zu verlieren, fragte er mich: “Lass mich raten - da ist dein Strickzeug drin!” “Ähm”, ich war etwas sprachlos. “Ja, da ist mein Strickzeug drin, aber wie kommst du drauf?” “Naja der Beutel ist so voll…und sieht ganz so aus, als hättest du dich bis zum Schluss nicht entscheiden können, was jetzt wirklich mitsoll.”

Wie recht er doch hat…

Soll ich…

…oder soll ich nicht…

…mir ein Harmony Woods Options Set kaufen?

Erste Frage ist, ob Holz oder Nickel. Ich hab gelesen, Holz ist besser für die Gelenke - ich hab bis jetzt allerdings ausschließlich mit Metallnadeln gestrickt (und immer Gelenkschmerzen nach einigen Reihen gehabt).

Die wird sich aber dadurch klären lassen, dass ich ja eine Knitpicksnadel schon besitze und das einfach mal testen werde.

Die zweite Frage ist, ob ich es brauche. Es sind immerhin über 50€… Ich stricke auch meistens eher mit 3er Nadeln, wenn überhaupt dann noch mit 4er oder 4.5er Nadeln. Da wäre der Einzelkauf günstiger…Allerdings liebäugel ich schon ab und zu mit Projekten, die andere Nadelstärken verlangen… Wobei dickere Nadeln ja auch wieder anstrengender für die Gelenke ist… Ich weiß es es nicht, ob es sich lohnt…

Morgen gehts auf Kurzurlaub. 5 Tage nach Österreich - in diesen Tagen werd ich wohl insgesamt an die 2400km zurücklegen mit Auto und Bahn.

Und ich habe heute beschlossen, dass mein Notebook daheim bleibt. Mein Notebook, dass ich seit dem ich es besitze immer mitgenommen habe, wenn ich weggefahren bin.
Aber ich hänge zur Zeit so viel davor, dass mir und ihm eine Auszeit gut tun wird.

Es wird garantiert nicht leicht - vor allem für mich als jabberjunkie. Wobei Internet nicht einmal das schlimmste ist, Internet ist in den 5 Tagen eh Glücksache. Es geht auch um Musik, Bilder usw. Aber ich werde es überleben. Bestimmt.

Ich werde dann auch berichten - wenn ich wieder daheim bin.

Ach so friedlich war das Zusammenleben in den letzten Wochen. Bei jedem standen Prüfungen bevor, alle verkrochen sich in ihre Zimmer und lernten. Anfangs beschwerten sich die Unistudenten noch über die TUstudenten, dass letztere zu laut wären. Zu laut ist ein recht dehnbarer Begriff, nur ist es halt so, dass die TU-Prüfungszeit losgeht, wenn die Uni-Prüfungszeit schon vorbei ist. Deswegen haben die TU-Studenten auch später mit dem Lernen angefangen. Ist ja klar. Nun war vor einigen Wochen nachts eine Party im Wohnheim. Wie das so ist, ist in Partynächten keine Ruhe. So fand auch ich keinen Schlaf und erledigte noch Hausarbeit - Abwaschen und Staubsaugen. Kaum fing ich damit an, klopfte mein Nachbar und beschwerte sich über den Lärm. Klar, es war ja auch kurz vor Mitternacht -verständlich. Nur musste er mir dreimal sagen, was er wollte, weil ich ihn vor lauter Partylärm nicht verstanden habe. Dass er sich da über mein Staubsaugen aufregte verstand ich nicht wirklich. Vor allem weil Staubsaugen ja nur eine Sache von 5min ist - so groß sind die Zimmer ja nicht. Aber nett wie ich war, hörte ich auf und widmete mich leise dem Abwasch. Was ich aber für sehr unnötig befand, da die Musik wirklich sehr laut zu hören war. Aber was macht man nicht alles dem Nachbarschaftsfrieden wegen. In den nächsten Wochen sollte es dann noch ein paar Beschwerden geben - nicht an mich, sondern an meine TU-Studenten-Nachbarn - wegen Musik, lauten Gespräche im Flur etc. (Nervt tlw. wirklich, aber wir sind definitiv nicht im Sanatorium wo absolute  Ruhe herrschen muss). Irgendwann hat es sich dann eingependelt - die einen nahmen mehr Rücksicht, die anderen wurden toleranter.

Nun ist die Prüfungszeit der meisten Unistudenten seit Freitag vorbei und bei den meisten TU-Studenten hat sie am Freitag begonnen. Dass ich Freitags von rumgröhlenden Studenten geweckt wurde, die volltrunken auf der Straße um 6h morgens ihre Schlachtgesänge übten, verstand ich noch ein bisschen. Fenster zu, dann war es halb so schlimm. Aber muss es jetzt sein, dass die Unistudenten ihre Ferien lautstark jeden Abend mit einer Flurparty (wir hocken uns alle in den Gang und trinken, hören Musik und unterhalten uns lautstark) feiern? Ich gönn ihnen ihre Ferien, wirklich. Nur könnten sie ihre Treffen irgendwohin verlegen, wo es niemanden stört, z.B. in eine der vielen Studentenkneipen oder auch in unseren Gemeinschaftsraum.

Gestern Abend, als sie anfingen im Flur zu bowlen und der Ball zum 5ten Mal lautstark gegen meine Tür knallte, wurde es mir zu viel und ich bat sie doch, wenigstens ein bisschen Rücksicht zu nehmen. “Ach komm, sei doch nicht so empfindlch - wir haben doch nur unseren Spaß. Wenn du lernen willst, geh doch in die Bibliothek!” (Es war kurz nach 23h). Es ist definitiv so geworden, dass man hier im Wohnheim nicht mehr lernen kann.

Gut, dass ich morgen nach T. fahre und dort erstmal ein bisschen bleibe. Sonst würde ich mir echt etwas anderes überlegen müssen und dafür bleibt mir echt keine Zeit mehr.

Erstmal: Ich hab beschlossen, dass es die Updates künftig am Sonntag gibt.

Nun:

Gewicht: diese Woche keine Abnahme, also sind wir immer noch bei x-1kg und einem BMI von 24.3

Essen: Ja. Diese Woche hatte ich Geburtstag. So habe ich zwei kleine Stücke Geburtstagskuchen gegessen - nicht mehr. Insgesamt habe ich viel zu wenig Obst und Gemüse gegessen. Diese Woche habe ich auch Weetabix probiert, mit Früchten, war mir aber insgesamt etwas zu breiig. Getrunken hab ich die Woche viel, bin oft sogar übers Ziel hinausgeschossen.

Sport: Kein Cardio (keine Zeit). Am Donnerstag einen längeren Spaziergang und sonst ab und zu ein paar Kraftübungen. Wenn meine Prüfung morgen vorbei ist, mache ich auch wieder Sport. Versprochen.

Motivation: Ist noch da. Könnte mehr sein. Viel mehr. Aber ich denke, dieses “Problem” erledigt sich morgen von selbst. Ganz bestimmt.

Rituale

Rituale sind für Kinder sehr wichtig. Was manche vergessen ist, dass sie oft auch für “große” Kinder wichtig sind.

Als ich meinen 15ten Geburtstag feierte, bekam ich keine Kerzen. Ich sei ja schon groß, deswegen brauche ich sowas nicht mehr. Ich habe ein so großes Theater veranstaltet, dass ich seitdem immer welche bekam. Auch sonst war Geburtstag immer mit Kuchen, schrägem Gesang und einer schlaflosen Nacht davor.

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Katzenbabys

Meine Tante aus England hat 3 überaus süße Katzenbabys aus dem Tierheim “gerettet”. Anfangs waren sie sehr krank, haben sich aber nun alle prächtig erholt. Zwei sind rot mit weiß und eine ist ganz  schwarz, hat nur einen roten Streifen über die Stirn bis zur Nasenspitze.

Ich bin kurz davor einen Flug nach England zu buchen, um sie mir selbst anzusehen. Allerdings halten mich meine Prüfungen davon ab. Noch.

Prüfung

Die erste war ein Griff ins Klo.

Aber solange sie mir den Ansporn gibt, mehr für die anderen zu tun, ist das alles halb so schlimm. Mal sehen.

Wieder online

Keine Ahnung was ich gemacht habe. Wohl irgendwas an den Einstellungen verändert. Jetzt sollte dieser Blog aber wieder für alle erreichbar sein.

Neues Projekt

Das ist mein neuestes Projekt. Fast fertig und die Fäden sind noch alle dran. (Und das mit den geraden Nähten, vor allem an Stellen wie beim Ärmel üben wir nochmal schön).

Ich hoffe Ende der Woche das Endergebnis präsentieren zu können. Weil dann wird es “gebraucht”.

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